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19.10.2011

Ellwanger bewältigt Ironman auf Hawaii

Ellwangen / pm Der Ellwanger Nicolai Baumann hat den Ironman-Triathlon auf Hawaii bewältigt. 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen standen auf dem Mammutprogramm. Nach mehr als zehn Stunden kam der 24-Jährige im Ziel an. Die Qualifikation für einen der größten Ausdauerwettkämpfe der Welt hatte Baumann beim Ironman auf Lanzarote geschafft.

Ohne große Überlegungen, wo er sich beim Schwimmen einordnen sollte, stieg Baumann gut zehn Minuten vor dem Start ins Wasser. Schließlich nahm er seinen Platz im vorderen Drittel ein. Morgens um 7 Uhr ging auf die ersten 3,8 Kilometer. Der junge Ellwanger versuchte in dem „Gewühl“ im Pazifik schnell in einen guten Rhythmus zu kommen und nicht nur Vollgas anzuschwimmen. Nach 1:06,41 Stunden stieg Baumann zufrieden aus dem Wasser.

Nun schnappte sich der Athlet von der Ostalb sein Rad und machte sich auf den Weg, der ihn 180 km über Big Island führte. Zwischendurch gab es immer wieder einmal wieder die Möglichkeit, sich zu erfrischen. So schaffte Baumann die Strecke ohne Zwischenfälle und Durchhänger in 5:21 Stunden. Allerdings hatte der Ellwanger zuvor vergessen, sich von den Damen in der Wechselzone mit Sonnencreme einreiben zu lassen. Dies wurde nach dem ersten Sonnenbrand beim Wechsel zum Marathonlauf nachgeholt.

Wie die anderen beiden Sportarten, so fühlte sich auch das Laufen für Nicolai Baumann recht rund an. So gingen die ersten 16 km in Kona recht schnell vorbei, während sich die leichten Wellen auf dem Highway umso länger zogen. „Ich wusste manchmal nicht, wo oben und unten war“, berichtete der 24-Jährige von dieser Extrem-Erfahrung. Am Ende versuchte er nochmals, sein Tempo zu steigern. Mit dem flotten Lauf zum Schluss konnte Baumann sogar noch einige Starter einholen und seine Marathonzeit auf 3:36 Stunden zu schrauben. „Auf den letzten Metern versuchte ich, die tolle Stimmung aufzusaugen und ganz bewusst zu genießen“, berichtete Baumann von seinem Zieleinlauf nach einer Gesamtzeit von 10:13 Stunden.

Quelle: www.schwaebische.de
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26.07.2009

Lokalmatador Nicolai Baumann siegt beim Triathlon

Ellwangen (hebe) – Beim achten Ellwanger Triathlon haben 33 Team / sz Ausrichter waren der TSV Ellwangen, die DLRG und auch die Bundeswehr als Aufbauhelfer und Ordner. Christoph Grohmann, Vorsitzender der Aktion „Sommer in der Stadt“ zollte Gerd Winkler großes Lob, weil dieser sich besonders beim Aufbau eingebracht habe. Die Beschicker des Ellwanger Wochenmarktes hätten zur Stärkung der Wettkämpfer Obst und Getränke spendiert und die Siegerpreise seien von Ellwanger Geschäftsleuten zur Verfügung gestellt worden.

Aus ganz Ellwangen und Umgebung, aber auch aus Groß-Umstadt im Odenwald, aus Stuttgart und aus Heiligenberg in der Nähe vom Bodensee hatten sich Sportler eingefunden, um am Wettkampf teilzunehmen. Den weitesten Weg hatte Jean-Pierre Gerphagnov aus der Partnerstadt Langres.

Mit fantasievollen Teamnamen sorgten die Teilnehmer für ihre Motivation: „Rindelbach-Highländer, Transalp Alpenglühen, Die fantastischen Vier, Jacobs-Pilgerstaffel, Spritz-Blitz-Flitz, Ju-Ha-Lu, Väter Söhne und Bunt gemischt“ mit Oberbürgermeister Karl Hilsenbek als Wettkämpfer, um nur einige zu nennen, zeigten viel Teamgeist und noch mehr Emotionen, wenn der Teamkamerad seine Runden drehte. Bunt gemischt belegte am Ende den ersten Platz im Mannschaftswettbewerb.

Beim Schwimmen kam Marius Balle vom MSV-Team als Schnellster ans Ziel, gefolgt von Anja Winter, der Gesamtsiegerin bei den Frauen und dem späteren Gesamtsieger, Nicolai Baumann, 21, aus Ellwangen. Dieser schaffte bei seiner dritten Teilnahme den ersten Platz. Am Zieleinlauf meinte er: „Das Wetter war ganz gut, es hat nicht geregnet und es war warm genug. Auch die neue Streckenführung finde ich besonders für die Läufer sehr interessant, weil die Zuschauer die Sportler entlang der Rennstrecke anfeuern und mit Getränken erfrischen konnten.“ Den dritten Platz beim Schwimmen machte er mit seinem ersten Platz beim Radfahren und auch beim Lauf wett, so dass ihm auch sein ärgster Konkurrent auf dem Rad, Werner Ruf, nicht mehr gefährlich werden konnte.

Viel Beifall erhielten die Wettkämpfer, besonders auch die Frauen, von den zahlreichen Zuschauern entlang der Rennstrecke, hauptsächlich aber am Start/Ziel und am Wechselpunkt. Unter lauten Anfeuerungsrufen der jeweiligen Fangruppen verliefen die Wechsel von Rad auf die Laufstrecke nicht immer reibungslos. Besonderen Beifall erhielten die Läuferinnen und Läufer, wenn sie die zweite Runde angingen; einige ließen sich dabei das Wasser in den Trinkbechern zum Abkühlen einfach über den Kopf schütten. Susanne Köder, Schwimmerin beim Team „Yes, it isn’t“ mit Ehemann Matthias empfing ihren Bruder Christian Bühler als Schlussläufer mit einer innigen Umarmung und erklärte, ihre drei Töchter und die ganze große Familie hätten lautstark das Team angefeuert. Es reichte für den fünften Platz.

Quelle: www.schwaebische.de

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