Lanzarote 2013

Die Sachen sind gepackt und morgen geht es von Stuttgart in Richtung Süden auf die Kanaren. Am Samstag steht dann der IRONMAN Lanzarote an. Mein Rennen könnt ihr am Samstag um 8 Uhr im Athlete Tracker auf ironman.com mitverfolgen. Einfach meinen Namen eingeben oder die Startnummer 32.

Viel Spaß und bis bald!
Nico

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Rennen 2013

Hier nun alle meine geplanten Rennen für die Saison 2013.

18. Mai IRONMAN Lanzarote
30. Juni IRONMAN Klagenfurt
28. Juli IRONMAN Zürich
11. August IRONMAN 70.3 Wiesbaden
08. September IRONMAN 70.3 Luxemburg
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Hot Stuff!

Pünktlich nach dem Trainingslager erreichte mich heute ein Paket mit neuen Laufschuhen von Pearl Izumi. Pearl Izumi hat die Laufschuhserie komplett überarbeitet und ein sehr neues, gelungenes Konzept herausgebracht. Mehr Infos bekommt ihr hier: PROJECT EMOTION und Paul Lange.

Für das Training habe ich den Road N2, ein flacher neutraler Trainingsschuh, aber trotzdem mit genügend Dämpfung, um im Training ordentlich Kilometer abspulen zu können. Für den Wettkampfeinsatz und hoffentlich schnelle Laufsplits dieses Jahr gibt es den Tri N1. Wie auch schon der Vorgänger ist der Schuh aus einem „Guss“. Die Schuhzunge ist mit dem Rest des Schuhs fest verbunden, außerdem ist für ein schnelles Anziehen direkt ein Schnellschnürsystem integriert.

Einen großen Dank an Pearl Izumi und Paul Lange für die Unterstützung auch in diesem Jahr!

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Flucht vor dem Winter…

Nach längerer Zeit gibt es nun wieder mal etwas zu berichten. Die vergangen zwei Wochen habe ich auf Lanzarote trainiert. Der Fokus wurde dabei auf das Radfahren gelegt, da es ja im heimischen Gefilde bis jetzt kaum möglich war. Die Beine sind jetzt nach den zwei Wochen erst mal etwas müde und schlapp, daher steht in der kommenden Woche nicht viel auf dem Plan. Mit dem Training bin ich aber sehr zufrieden. Jetzt bleiben noch acht Wochen um an den richtigen Schrauben für den IRONMAN Lanzarote zu drehen.

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ellVida – neuer Partner für die kommende Saison

Heute bin ich wieder in das regelmäßigere Training für die kommende Saison 2013 eingestiegen. Mit großer Freude darf ich auch gleich einen neuen Partner an meiner Seite vorstellen: das Fitness- & Gesundheitsstudio ellVida in Ellwangen wird mich in den nächsten Monaten bei der Vorbereitung für die Saison 2013 unterstützen. Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit und möchte mich an dieser Stelle noch einmal für das Vertrauen und die Unterstützung bedanken.

Bis bald! Nico

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Eure Stimme für einen guten Zweck!

So Leute,
ich hab mir da etwas überlegt. Vielleicht habt ihr ja letztens schon bei dem Fotowettbewerb für mich abgestimmt. Jeder, der schon abgestimmt hat, darf dies gerne nochmal tun. Die ersten 5 Leute bekommen eine handsignierte Mütze von Chris McCormack.

Sollte ich bei den ersten 5 Leuten dabei sein, werde ich die Mütze bei ebay versteigern – in der Hoffnung möglichst viel Geld für eine Charity Aktion zu bekommen. Natürlich wird dies auch bei ebay so gesagt, um einen möglichst großen Erlös zu bekommen.

Wer also gevotet hat, der darf nocheinmal voten und hier seinen Vorschlag für die mögliche Spenden nennen.

https://www.facebook.com/MaccaLive?sk=app_451684954848385&app_data=view-vote%2Cfor-55577

In diesem Sinne einen schönen Sonntag Abend
Gruß Nicolai Baumann

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Rennbericht Zeleznak Langdistanz Tschechien

2 Jahre lang trug ich das DNF von diesem Rennen mit mir rum, am 11. August sollte nun die Abrechnung für das Rennen von 2010 kommen.

Geschwommen wurden drei Runden im Lipno Stausee mit einem kurzen Landgang. Danach ging es auf eine sehr reizvolle 60km Runde im und rund um den Böhmerwald. Auf den 180km kamen so knapp 2300 Höhenmeter zusammen. Von freilaufenden Hunden bis Kopfsteinpflaster war auf dieser Strecke alles geboten. Die Laufstrecke war ein out/back Kurs, welcher viermal zu laufen war.

Um 7 Uhr fiel der Startschuss. Bei einer Wassertemperatur von 21 Grad und einer Außentemperatur von knapp 10 Grad war ich eigentlich ganz froh möglichst schnell losschwimmen zu dürfen. Das Schwimmen verlief zwar weniger dramatisch als in Regensburg vor 7 Wochen, aber dafür nochmal eine Ecke langsamer. Der Kollege, der mich 3,8km verfolgte, schaffte es diesmal nicht meinen Neopren zu öffnen, aber genauso wenig schaffte er es mal vorne zu schwimmen. Nicht einmal wenn ich ein paar Züge ausgelassen hatte oder Platz machen wollte, ging er an mir vorbei. Nach 1:05h stieg ich dann inklusive Begleitung aus dem Wasser. Da Wetterprognosen für den Renntag nicht allzu gut waren, hatte ich schon vorsorglich ein Langarmshirt mit in den Wechselbeutel gepackt. Auch mein Top hatte ich noch nicht unter dem Neopren, so hatte ich wenigstens bis zu dem ersten Regenschauer auf dem Rad halbwegs trockene Kleidung. Zu Beginn hatte ich auf dem Rad dann gleich versucht meinen treuen Begleiter loszuwerden. Dies hat dann auch ganz gut geklappt und ich hatte meine Ruhe.

Speziell für die Verpflegung auf dem Rad hatte ich mir diesmal etwas anderes überlegt. Dass ich mich in Regensburg hinten raus auf dem Rad nicht besonders gut gefühlt hatte, hing wohl auch mit der Verpflegung zusammen. Diesmal lief es dafür rund. Über die gesamte Radstrecke hatte ich trotzdem mit den Temperaturen von knapp unter 15 Grad zu kämpfen. Dieses Wetter liegt mir einfach überhaupt nicht. Zuschauer gibt es auf der Radstrecke keine. Das Einzige, was ein wenig motivierte, waren die stets bemühten Helfer an den Verpflegungsstationen und die Streckenposten. Die 180km sind auf der anspruchsvollen und eigentlich reizvollen Kulisse relativ kurzweilig. Trotzdem war ich froh das Rad nach 5:52h wieder abstellen zu dürfen. Die Kälte hatte mich doch einige Körner gekostet. Auf der Laufstrecke gab es im Start/Ziel Bereich wenigstens immer ein paar Leute, die einen anfeuerten – zum größten Teil waren es die Familien oder Freunde der anderen Starter.

Mit dem Marathon bei diesem Rennen bin ich zufrieden. Endlich konnte ich einmal das zeigen, was ich mir auch vorgenommen hatte. So lief ich die insgesamt 4 Runden relativ konstant. Mit einer Marathonzeit von 3:15h und einer Gesamtzeit von 10:18h (5. Platz Gesamt), konnte ich dieses Rennen nun endlich zu den Akten legen.

Am nächsten Sonntag werde ich noch einen Halbmarathon laufen und danach die Off-Season einläuten.

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Zeleznak Langdistanz Tschechien

10:18 h – 5. Platz overall

Rennbericht folgt!

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Ironman Regensburg 2012

Es gibt zwei Gründe, weshalb ich mich für den IRONMAN Regensburg entschieden hatte. Nachdem ich 2011 gleich zwei Rennen außerhalb von Deutschland gemacht hatte, wollte ich 2012 wieder ein Rennen machen, das mit weniger Aufwand verbunden ist. Desweiteren war es auch  die einzigte Langdistanz, die mich reizte und noch im Oktober zur Anmeldung offen war.

Kurz ein paar allgemeine Dinge zu den Strecken. Das Schwimmen ist nicht besonders spektakulär: geschwommen wird im Guggenberger See, welcher sogar recht klares Wasser hat. Die Radstrecke führt über zwei Runden durch den Bayrischen Wald und ist an den Anstiegen auch landschaftlich sehr schön. Auch einige kleine Stimmungsnester gibt es auf der Radstrecke. Ich selbst hätte mir insgeheim aber mehr „Berge“ erhofft. Es geht pro Runde einmal nach hoch – der Rest der Strecke ist flach. Die Laufstrecke ist sehr schön und abwechslungsreich. Es werden vier Runden gelaufen- zum Teil in der Regensburger Altstadt und in einem kleinen Park. Mal auf Asphalt, mal auf Kopfsteinpflaster und auch auf Schotterwegen. Die Stimmung an der Laufstrecke ist klasse!

Der Wettkampf

Mit einem guten Gefühl stieg ich am 17. Juni kurz vor 7 Uhr in den Guggenberger See, ehe dann um 7 Uhr der Startschuss für die knapp 1200 Athleten fiel. Gefühlsmäßig hatte ich irgendwie noch nie so viel „auf die Mütze“ bekommen wie bei diesem Schwimmstart. Vielleicht täusche ich mich aber auch. Leider hatte ich beim Schwimmen gleich nach den ersten 100-200m großes Pech: irgendjemand hatte es geschafft, meinen Neopren zu öffnen. Ich weiß nicht ob es Absicht war oder ich einfach nur brutales Pech hatte. Im ersten Moment hatte ich mir überlegt den Neopren selbst wieder zu schließen, aber diese Idee verwarf ich ganz schnell wieder. Mein Modell muss man oben einfädeln und dann nach unten ziehen. Das ist schon an Land quasi nicht allein zu schaffen – wie soll das Ganze dann im Wasser funktionieren? Mir blieb also nichts anderes übrig, als an das linke Ufer zu schwimmen und mir von den Zuschauern helfen zu lassen. Ich schwamm also die gut 50m an die linke Uferseite und bat die Erstbesten zur Hilfe. Die erste Reaktion einer Dame war: „Nee geht nicht – der ist gerissen!“. Meine Antwort: „Nene, der ist nicht gerissen,  Sie müssen ihn nur oben einfädeln und dann nach unten ziehen“. Nachdem der Neo wieder geschlossen  war und ich wieder mitten im Feld schwamm,  ging es auf die eigentliche Schwimmstrecke. Leider war ich dann aber nicht mehr in der Gruppe, die in etwa so schnell unterwegs war wie ich. So musste ich die restliche Schwimmstrecke ständig  Leute überholen und bin nie in meinen eigenen Rhythmus gekommen. Der Kampf im Wasser war dann nach 1:02h beendet und ich war wohl noch nie so froh aus dem Wasser zu steigen wie an diesem Tag.

Die ersten 10km der Radstrecke in Regensburg sind komplett flach und ideal zum Einrollen. Erst danach kommt im Prinzip der einzige richtige Anstieg auf dem Rundkurs, der zweimal gefahren wird. Insbesondere auf diesen Teil der Radstrecke habe ich mich gefreut. Knapp 15 Kilometer zieht sich diese Passage,  wobei es jedoch nicht stetig bergauf geht. Zwischendrin sind immer mal wieder ein paar Stücke, in denen es bergab geht und man die Beine etwas lockern kann. In den Anstiegen konnte ich richtig gut Druck machen und einige Plätze vorfahren. Ist man am höchsten Punkt – dem Brennberg – angekommen,  geht es einige Km bergab, bevor die Radstrecke komplett flach wird. Hier ist auch der Punkt,  in dem mein Rennen sich wendete. In der ersten Runde konnte ich in diesem Flachstück noch gut durchdrücken. In der Zweiten änderte sich dies jedoch grundlegend. Mir fehlte einfach die Kraft und viele der Athleten, die ich am Berg zuvor überholt hatte, musste ich wieder ohne Gegenwehr vorbeiziehen lassen. Auf den letzten Kilometern kurz vor der zweiten Wechselzone musste ich mich extrem dazu motivieren, die Beine nicht komplett hängen zu lassen.

Die erste von vier Laufrunden fühlte sich sehr zäh an. Nach und nach wurde es dann besser, aber richtig in Fahrt bin auch auf der Laufstrecke leider nicht gekommen. Hier blieb ich auch deutlich hinter meinen eigenen Erwartungen zurück. Generell hat meine Form im Vorfeld eine andere Sprache gesprochen als das Ergebnis in Regensburg widerspiegelt. Trotzdem habe ich versucht alles zu geben und mehr war an diesem Tag einfach nicht drin. Richtig enttäuscht bin ich nicht, auch wenn die Endzeit 10:01h nicht meinen Erwartungen entspricht. Ich habe das Rennen schon abgehakt und in das Archiv „Nicht mein Tag“ abgelegt.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die Unterstützung an der Strecke und speziell an die Sponsoren. Danke!

Am 11. August steht für mich die nächste Langdistanz in Tschechien an. Ich hoffe dort dann meinen Tag zu erwischen und ein gutes Ergebnis mit nach Hause zu nehmen. Bis dahin ist aber noch etwas Zeit, in der noch einmal ordentliches Training ansteht.

Bis bald!

Nicolai

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